Softwarehaus trotzt der IT-Krise
Datev bleibt auf Wachstum programmiert

Das Nürnberger Softwarehaus Datev bleibt trotz der Krise in der Informations- und Kommunikationsbranche weiterhin auf Wachstum programmiert.

HB/dpa NÜRNBERG. Allerdings werde der Umsatzanstieg in diesem Jahr nur noch bei 1,5 % liegen, prognostizierte der Vorstandschef der Datev eG, Dieter Kempf, am Freitag in Nürnberg. Auch der Gewinn werde unter das Vorjahresniveau rutschen. „Im nächsten Jahr wird das Wachstum wohl noch vorsichtiger ausfallen, aber es bleibt ein Wachstum“, sagte Kempf.

Im Jahr 2002 hatte die genossenschaftlich organisierte Datev mit 5 373 Mitarbeitern (plus 118) einen Jahresüberschuss von 2,5 Mill. € nach 0,1 Mill. € in 2001 erwirtschaftet. Der Umsatz war nach Kempfs Angaben um 3,3 % auf 566,2 Mill. € gestiegen. Der Genossenschafts-Chef führt das anhaltende Wachstum in Zeiten der Stagnation unter anderem auf ein effizientes Kostenmanagement und die Erschließung neuer Geschäftsfelder zurück.

Die beiden wichtigsten Säulen des Datev-Umsatzes waren im Jahr 2002 Rechnungswesen-Dienstleistungen mit 39 %, gefolgt vom Bereich Personalwirtschaft mit 28 %, der unter anderem in großem Umfang für Fremdfirmen Lohn- und Gehaltszahlungen abrechnet.

Zuwächse erhofft sich die Datev insbesondere von einer neuen Rating-Software. Das Programm soll Steuerberater bei der Vorbereitung von mittelständischen Unternehmen auf Bonitäts-Prüfungen von Banken umfassend unterstützen. Auch die Standardisierung der elektronischen Signatur als rechtsgültige Unterschrift im elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehr will das Software-Haus weiter vorantreiben.

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