Softwarekonzern
Microsoft plant eigene Ladenkette

Microsoft will künftig nach dem Vorbild von Apple seine Produkte auch über eine eigene Einzelhandelskette vertreiben. Für den Aufbau der Läden gewann der Softwarekonzern den Manager David Porter, der über Jahrzehnte für den Supermarkt-Riesen Wal-Mart gearbeitet hatte.

HB REDMOND. Zuletzt war Porter für den weltweiten Vertrieb beim Animationsstudio DreamWorks zuständig. Microsoft stünden mit dem Aufbau einer eigenen Ladenkette "enorme Möglichkeiten" offen, sagte Porter am Dienstagabend.

Der Computer- und iPod-Hersteller Apple vertreibt seit geraumer Zeit seine Produkte mit Erfolg auch exklusiv über weltweit rund 250, sehr gut besuchte eigene Läden. In Deutschland eröffnete das Unternehmen seinen ersten Apple Store in München.

Mit dem eigenen Vertrieb können vor allem IT- und Elektronik-Hersteller sicherstellen, dass ihre Produkte optimal präsentiert werden und das Personal ausreichend geschult ist. Microsoft hatte deshalb bereits Verkäufer aus dem Einzelhandel und Elektronikmärkten wie etwa der amerikanischen Kette Best Buy gezielt zu neuen Produkten geschult.

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