Softwarekonzerne
Microsoft Deutschland ist optimistisch

Der US-Softwaregigant Microsoft hat in seinem Deutschlandgeschäft kaum mit der Wirtschaftskrise zu kämpfen. "Wir sind immer noch auf Wachstumskurs, aber wir müssen zum Teil längere Diskussionen führen", sagte Microsoft-Deutschlandchef Achim Berg.

HB MÜNCHEN. Microsoft Deutschland müsse den Kunden deutlicher vor Augen führen, dass sich Investitionen in Software auch finanziell auszahlten, sagt Berg weiter. Allerdings gehe die Branche auch für 2009 weiterhin von Zuwächsen aus.

Die Geschäfte mit Software für Privatkunden und der Spielekonsole Xbox 360 liefen weiterhin gut. "Der Dezember war der absatzstärkste Monat überhaupt für die Xbox", sagte Berg. "Wir sehen keine Konsumentenflaute, eher im Gegenteil." Auch die ersten Wochen des laufenden Jahres hätten einen starken Privatkundenmarkt gezeigt.

Der Microsoft-Landeschef forderte die Politik auf, die geplanten Investitionen in staatliche Infrastruktur im Zuge der Konjunkturprogramme auch für die Erneuerung und Modernisierung der IT sowie den Ausbau der Breitbandverbindungen auszugeben. "Die IT ist die Krisenbewältigungstechnologie." Einige Kommunen und Länder hätten mit ihm bereits Kontakt aufgenommen.

Auf der am 3. März beginnenden Branchenmesse Cebit will Microsoft vor allem Angebote für eine verbesserte Interaktion zwischen Mensch und Rechner und eine einfachere Vernetzung von verschiedenen Geräten zeigen. Auf diese Funktionen ziele auch das kommende Betriebssystem Windows sieben ab.

Die Testphase des Vista-Nachfolgers laufe sehr gut. Microsoft will das neue Programm Anfang 2010 oder sogar noch Ende 2009 auf den Markt bringen. Einen Nachfragerückgang für das aktuelle System erwartet Berg bis dahin nicht. Kurz vor der Einführung der neuen Version seien für Vista-Käufer auch Gutscheine für einen günstigen Umstieg denkbar, ähnlich wie bei dem Wechsel von XP auf Vista vor einigen Jahren.

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