Softwareunternehmen leidet unter schwacher Nachfrage
FJH schreibt tief rote Zahlen

Anhaltend schwache Nachfrage, Restrukturierungslasten und eine Umstellung der Bilanzierung haben der auf die Finanzbranche spezialisierten Softwarefirma in den ersten drei Quartalen tief rofe Zahlen beschert.

HB MÜNCHEN. Nach Steuern sei in den ersten neun Monaten 2004 ein Verlust von 73,5 (Vorjahr plus 12,8) Millionen Euro angefallen, teilten FJH, die erstmals ihre Zahlen nach IFRS auswiesen, am Montag in München mit. Bereinigt um einmalige Effekte sowie vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) habe sich im dritten Quartal alleine ein Verlust von 4,5 (Vorjahr Verlust 5,6) Millionen Euro ergeben. Der Umsatz der ersten drei Quartale habe sich mit 50,9 (95,2) Millionen Euro fast halbiert.

Nachdem eine Markterholung FJH zufolge nicht zu erkennen ist, will das Unternehmen das laufende Kostensenkungsprogramm verschärfen. „In diesem Zusammenhang werden die Mitarbeiterkapazitäten zum Jahresende auf rund 750 zurückgefahren, was einer Reduktion um 300 Mitarbeiter entspricht“, hieß es. Dies werde ab dem kommenden Jahr eine Kostenentlastung im zweistelligen Millionenbereich zur Folge haben. „Durch die Gesamtheit der getroffenen Maßnahmen sieht das Unternehmen die Basis gelegt, in 2005 die Gewinnzone wieder zu erreichen“, hieß es ausblickend. Die bis vor kurzem im TecDax gelistete FJH-Aktie verlor in den ersten Handelsminuten 2,1 Prozent auf 4,68 Euro.

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