Softwareunternehmen: SAP bestätigt seien Prognosen

Softwareunternehmen
SAP bestätigt seien Prognosen

Bei SAP setze sich das Wachstum wie prognostiziert fort, heißt es beim Softwareriesen. Die Rendite fällt allerdings durch die Integration einer neuen US-Tochter geringer aus.
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DüsseldorfNach deutlich gestiegenen Zahlen im ersten Quartal bekräftigt Europas größter Softwarekonzern SAP den Ausblick für das Gesamtjahr und erwartet ein rasantes Wachstum. Das Betriebsergebnis nach der internationalen Rechnungslegungsvorschrift IFRS stieg in den ersten drei Monaten um sechs Prozent auf 630 Millionen Euro, wie SAP auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Die Erlöse für Software und dazugehörige Dienstleistungen betrugen 2,62 Milliarden Euro und lagen damit um 13 Prozent über dem Vorjahresquartal. Der Gesamtumsatz stieg um elf Prozent auf 3,35 Milliarden Euro.

Das DAX-Unternehmen verzeichnete dabei Rekordzahlen in der Region Asien-Pazifik-Japan sowie ein zweistelliges Wachstum in mehreren Märkten, darunter im Stammland Deutschland. In Nordamerika habe es dagegen operative Herausforderungen gegeben, die sich auf die Geschäftsentwicklung ausgewirkt hätten. Ein Sprecher wollte in einer ersten Stellungnahme keine Details nennen und verwies auf eine Telefonkonferenz mit den Vorstandsvorsitzenden am Nachmittag. Amerika war der einzige Markt, auf dem die Softwareerlöse sanken, und zwar um vier Prozent auf 236 Millionen Euro.

Der Software-Konzern erwartet, dass das zweite Quartal noch mehr Wachstum bringt. Im Gesamtjahr will SAP den Verkauf von Software und softwarebezogenen Dienstleistungen um zehn bis zwölf Prozent steigern. Erwartet wird ein Betriebsergebnis in einer Spanne von 5,05 Milliarden Euro bis 5,25 Milliarden Euro nach 4,71 Milliarden Euro im vergangenen Jahr.

Weitere Zuwächse erwartet das Walldorfer Unternehmen von Zukunftsfeldern wie Anwendungen, die per Internet als Service zur Verfügung gestellt werden. „Das Cloud-Geschäft gewinnt an Dynamik und zeigt einen deutlich positiven Einfluss durch SuccessFactors“ heißt es in der Mitteilung des Konzerns. Zusammen mit der neuerworbenen US-Tochter SuccessFactors weise das Cloud-Portfolio im Jahresvergleich ein solides zweistelliges Wachstum auf.

Der Aktie taten die Zahlen gut. Am Morgen war sie noch einer der Verlierer im DAX, am Mittag führte sie den Index mit einem Plus von 2,5 Prozent auf etwa 52 Euro an.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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