Sony auf der Gamescom
Playstation 4 soll Weihnachtgeschäft ankurbeln

Für Sony ist es die beste Zeit des Jahres: Im November bringen die Japaner ihre neue Spielkonsole Playstation 4 auf den Markt – genau zum Weihnachtsgeschäft. Wer auf die neueste Technik verzichtet, kann viel Geld sparen.
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KölnSony bringt seine neue Spielkonsole Playstation 4 rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt: In Europa werde das Gerät ab dem 29. November für 399 Euro verkauft, teilte das Unternehmen am Dienstag im Vorfeld der Computerspielemesse Gamescom in Köln mit. Insgesamt wird die Konsole in 32 Ländern eingeführt. Die Resonanz sei „unglaublich“, sagte Andrew House, Chef der Computerspielesparte Sony Computer Entertainment: Mehr als eine Millionen Vorbestellungen sind laut dem Manager bereits eingegangen.

Den Absatz der Plattform sollen diverse neue Spiele ankurbeln. Sony kündigte 15 Titel exklusiv für die Playstation 4 (PS 4) an. Insgesamt sollen rund 30 Spiele verfügbar sein, darunter diverse von unabhängigen Entwicklern. „Das ist das stärkste Aufgebot, das wir je zum Start einer Playstation hatten“, sagte Mark Cerny, Systemarchitekt bei Sony und verantwortlich für die PS4.

Die Gamescom steht im Zeichen der neuen Konsolengeneration. Neben Sony bringt auch Microsoft ein neues Gerät heraus – wann die Xbox One in die Geschäfte kommt, verrät das US-Unternehmen allerdings noch nicht. Auch Nintendo ist mit seiner Wii U, die im vergangenen Jahr herauskam, auf dem Messegelände präsent.

Den Absatz seiner älteren Geräte will Sony mit niedrigeren Preisen ankurbeln. Die günstigste Version der Playstation 3 mit zwölf Gigabyte Speicher kostet in Europa künftig 199 Euro. Für die mobile Konsole Playstation Vita, deren Absatzzahlen die Erwartungen nicht erfüllen, werden ab sofort ebenfalls 199 Euro fällig. Auch die obligatorischen Speicherkarten für das tragbare Gerät sollen günstiger werden. „Unser Ziel ist, die Konsole attraktiver und zugänglicher zu machen“, sagte Jim Ryan, Chef der europäischen Playstation-Sparte Sony Computer Entertainment.

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Da für viele Spiele eine schnelle Internetverbindung erforderlich ist, geht Sony mit mehreren Anbietern – darunter die Deutsche Telekom und der französische Anbieter Orange – eine „strategische Partnerschaft“ ein. Nutzer sollen eine garantierte Bandbreite erhalten. Details nannte das Unternehmen zunächst nicht.

Während sich Playstation-Spieler freuen mögen, dürfte diese Ankündigung Netzaktivisten aufhorchen lassen: Sollten die Unternehmen Spieler bei der Durchleitung von Daten bevorzugen, wäre das womöglich ein Verstoß gegen das Prinzip gegen der Netzneutralität, das eine Gleichbehandlung aller Informationen im Internet postuliert.

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  • Na endlich. Ich dachte schon, es wird nichts mehr, mit Weihnachten im August.

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