Sony bestätigt Prognose für 2004
Spielegeschäft macht Sony zu schaffen

Dank seiner Mobilfunktochter Sony Ericsson hat der japanische Unterhaltungselektronik-Konzern Sony den Reingewinn deutlich steigern können. Doch die Freude ist getrübt.

HB TOKIO. Der Überschuss kletterte im ersten Geschäftsquartal bis Ende Juni kräftig von 1,1 auf 23,3 Mrd. Yen. Auch wegen eines Einbruchs im Spiele- und Elektronikgeschäft sank der Betriebsgewinn jedoch drastisch um 41,4 % auf 9,8 Mrd. Yen (73 Mill. Euro). Es hätten aber vornehmlich Währungseinflüsse eine Rolle gespielt, berichtete der japanische Elektronik- und Medienkonzern am Mittwoch in Tokio.

Währungsbereinigt sei der Betriebsgewinn um 27 % geklettert, hieß es. Das Quartalsergebnis vor Steuern fiel zum Vorjahr von 35,8 auf 6,6 Mrd. Yen. Der Umsatz stieg lediglich um 0,5 % auf 1,61 Bill. Yen (währungsbereinigt plus 5 %). Beim Reingewinn profitierte der Konzern auch davon, dass Sony Ericsson 5,8 Mrd. Yen in den Überschuss einbrachte. Im Vorjahr hatte noch ein Minus des Handyherstellers von 5,8 Mrd. Yen den Gewinn des japanischen Konzerns geschmälert.

Für das laufende Geschäftsjahr ließ Sony seine Prognose unverändert. Das Geschäftsumfeld sei unsicher, hieß es. Das Unternehmen erwartet einen Anstieg des Umsatzes um ein Prozent auf 7,55 Bill. Yen. Der operative Gewinn soll um 62 % auf 160 Mrd. Yen steigen, der Überschuss um 13 % auf 100 Mrd. Yen.

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