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27.08.2008 
Handy-Partnerschaft

Sony-Chef stellt Ericsson-Kooperation infrage

In einem Interview hat der Chef des japanischen Elektroriesen Sony die Zusammenarbeit mit dem schwedischen Partner Ericsson bei der Handy-Produktion auf den Prüfstand gestellt. „Es war sicherlich ein schwieriges Jahr, aber einen Partner herauszukaufen ist nie einfach“, sagte Sony-Chef Howard Stringer laut einem Medienbericht.

Erwägt den Bruch mit dem schwedischen Partner Ericsson: Sony-Chef Howard Stringer. Foto: apLupe

Erwägt den Bruch mit dem schwedischen Partner Ericsson: Sony-Chef Howard Stringer. Foto: ap

HB DÜSSELDORF. Das Interview gab er der Tageszeitung „Die Welt“. Die Kooperation mit den Skandinaviern missfällt ihm derzeit. „Wir müssen wieder so zusammenarbeiten wie vor zwei Jahren“, sagte er. „Oder das Joint Venture muss eine eigene Lösung finden.“ Sein Haus sondiere die Zukunft. „Wir besprechen ständig mit Ericsson, wie wir Sony Ericsson so erfolgreich wie möglich machen können.“

Sony Ericsson hatte Ende Juni eine erneute Gewinnwarnung herausgegeben. Branchenkenner kritisieren, dass der Konzern trotz der verstärkten Ausrichtung auf Schwellenländer noch immer zu sehr von Europa abhängig sei.

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