Sparplan
Stellenabbau bei Cisco: 11500 Stellen

Der US- Netzwerkausrüster Cisco will schlanker werden. Jährlich soll eine Milliarde US-Dollar eingespart werden. Aber die Umgestaltung fällt erst einmal nicht so radikal aus wie zuvor angenommen.
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New York/San FranciscoDer strauchelnde weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco will mit Hilfe eines großangelegten Stellenabbaus wieder auf die Beine kommen. Der US-Konzern kündigte am Montagabend an, insgesamt 11.500 Stellen zu streichen. Ende des abgelaufenen Quartals beschäftigte Cisco rund 73.400 Mitarbeiter.

Rund 5000 der vom Stellenabbau Betroffenen werden nicht arbeitslos, sondern erhalten einen Vertrag beim Auftragsfertiger Foxconn. Der chinesische Apple-Zulieferer kauft eine Cisco-Fabrik im mexikanischen Juarez. Cisco ist dabei, rund 90 Prozent der Fertigung auszulagern.

Cisco hatte bereits im Frühjahr angekündigt, ein Sparpaket in Höhe von einer Milliarde Dollar auf den Weg bringen zu wollen. Zuvor räumte Cisco-Chef John Chambers ein, dass sich sein Unternehmen auf dem Irrweg befinde. Durch die Stellenstreichungen fallen insgesamt Restrukturierungskosten von 1,3 Milliarden Dollar vor Steuern an.

Anfang August will Cisco bekanntgeben, wer in den USA und Kanada seinen Job verliert. Die Beschäftigten in anderen Ländern müssen auf diese Information länger warten.In Deutschland arbeiten rund 850 Menschen für Cisco.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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