Speicherchips
Hynix leidet unter Preisverfall

Der südkoreanische Halbleiterkonzern Hynix hat das erste Quartal mit einem Gewinnrückgang abgeschlossen. Ob die Zukunft besser wird, ist fraglich.

HB SEOUL. Die starke Nachfrage nach NAND-Speicherchips habe den Preisverfall nicht wettmachen können, teilte der Infineon-Konkurrent am Donnerstag in Seoul mit. Der Nettogewinn des weltweit zweitgrößten Speicherchip-Herstellers fiel in den ersten drei Monaten des Jahres um 9 Prozent auf 289,4 Mrd. Won (rund 250 Mill. Euro) und damit deutlich unter die Markterwartung von 410 Mrd. Won. Der operative Gewinn lag mit 376 Mrd. Won ebenfalls unter den Erwartungen von 415,6 Mrd. Won. Der Umsatz stieg dagegen von 1,3 auf 1,51 Billionen Won, was den Expertenprognosen entsprach.

Auch im weiteren Geschäftsverlauf scheint Hynix schwierigen Zeiten entgegenzusehen, da mit einem weiteren Preisrückgang gerechnet wird und die Nachfrageentwicklung als unsicher gilt. Die meisten Experten erwarten allerdings im zweiten Halbjahr eine Erholung in der Branche.

Branchenprimus Samsung Electronics hatte in der vergangenen Woche einen Rückgang des Betriebsgewinns im Quartal von 25 Prozent ausgewiesen.

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