Spekulationen über US-Rivalen
SAP bestreitet Interesse an Salesforce

Während die Spekulationen über den möglichen Kauf SAPs des US-Rivalen Salesforce hochkochen, dementiert der Walldorfer Weltmarktführer. Im Raum bleiben damit andere mögliche Interessenten.
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San FranciscoSAP ist Spekulationen über ein Interesse an dem US-Konkurrenten Salesforce entgegengetreten. An Andeutungen, SAP erwäge oder habe einen Kauf von Salesforce erwogen, sei nichts dran, teilte ein SAP-Sprecher am Freitag in einer E-Mail mit.

In einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg war zuvor davon die Rede, dass der Walldorfer Weltmarktführer für Unternehmenssoftware mit dem größten Anbieter von Cloud-Software für Firmen im vergangenen Jahr über strategische Allianzen gesprochen habe. Das Geschäft mit Cloud-Software, die zur Miete über das Internet angeboten wird statt über Lizenzverkäufe, gilt als zukunftsträchtig.

Die Agentur hatte erst kürzlich gemeldet, dass Salesforce eine Übernahmeofferte erhalten habe. Ein konkreter Interessent wurde nicht genannt. Der Käufer müsste allerdings sehr finanzstark sein, denn Salesforce war an der Börse zuletzt knapp 50 Milliarden Dollar wert. Als mögliche Interessenten infrage kommen könnten die amerikanischen SAP-Konkurrenten Oracle und IBM sowie der US-Softwaregigant Microsoft. SAP hatte erst im vergangenen Jahr die größte Übernahme der Firmengeschichte gestemmt und für den Dienstreisenspezialisten Concur sechs Milliarden Euro gezahlt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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