Spionageskandal um Prism
Tausende Facebook-Daten gingen an US-Behörden

Facebook hat erstmals Zahlen zum US-Spionage-Skandal veröffentlicht. Demnach fragten die Behörden die Daten von einigen tausenden Nutzern an. Unterdessen verteidigte Innenminister Friedrich das Vorgehen der NSA.
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Berlin/Menlo Park/München/WashingtonIm Skandal um US-Spionage im Internet hat Facebook erstmals Zahlen zu Anfragen amerikanischer Behörden nach Nutzer-Daten veröffentlicht. Demnach musste das weltgrößte Online-Netzwerk im zweiten Halbjahr 2012 zwischen 9000 und 10 000 solcher Anträge beantworten. Sie betrafen zwischen 18 000 und 19 000 Mitglieder-Profile, teilte Facebook in der Nacht zum Samstag mit.

In diesen Zahlen seien sowohl Anfragen regionaler Polizei als auch solche mit Bezug zur nationalen Sicherheit enthalten, betonte das Unternehmen. Bei den Anfragen ging es zum Beispiel um Fälle vermisster Kinder, gewöhnliche Kriminalfälle, aber auch um Terrordrohungen. Facebook entspricht den Behördenanfragen nach eigenen Angaben in 79 Prozent der Fälle.

Facebook schütze „aggressiv“ die Daten seiner Nutzer, versicherte jedoch der Firmenanwalt Ted Ullyot. Oft lehne der Konzern die Anfragen ab, fordere die Regierung auf, ihre Anforderungen herunterzuschrauben, oder gebe einfach weniger Daten als gefordert heraus. In jedem Fall gebe Facebook nur so viel heraus, wie es das Gesetz verlange. Facebook sieht sich scharfer Kritik ausgesetzt, seitdem bekannt wurde, dass der Konzern ebenso wie acht weitere Internetriesen Daten an den US-Geheimdienst NSA weitergab.

Ullyot sagte, Facebook habe die Informationen angesichts der Verwirrung und der „ungenauen Berichterstattung“ veröffentlichen wollen. Die Zahlen zeigten, dass nur der Bruchteil eines Prozents der 1,1 Milliarden Facebook-Nutzer von Regierungsanfragen betroffen seien.

Facebook hatte bisher im Gegensatz zu Google keine Zahlen zu Behörden-Anforderungen veröffentlicht – unter Hinweis darauf, dass manche Fälle so geheim seien, dass sie nicht einmal in die Statistik aufgenommen werden dürften. Vor einigen Tagen hatten Google, Facebook und Microsoft die Behörden aufgefordert, ihnen auch die Veröffentlichung Zahlen zu diesen Anfragen in die Transparenz-Statistik aufzunehmen. In Verhandlungen mit den US-Behörden haben die Konzerne am Freitag erreicht, dass sie zumindest grobe Informationen veröffentlichen dürfen.

Nach den jüngsten Enthüllungen über PRISM erlaubt dieses Programm Sicherheitsbehörden wie der NSA oder dem FBI allerdings den direkten Zugriff auf Daten der großen US-Internet-Konzerne. Die Behörden können damit Kommunikation im Internet mitverfolgen, unter anderem E-Mails, Video-Chats und Instant Messaging.

Der Computerexperte Edward Snowden hatte vergangene Woche den Zeitungen „Guardian“ und „Washington Post“ Dokumente zu dem geheimen Überwachungsprogramm Prism übermittelt, mit dem sich die NSA Zugang zu den Daten großer Internetkonzerne wie Facebook, Google, Microsoft, Apple, Yahoo und AOL verschafft. Die NSA kann so den Angaben zufolge das Kommunikationsverhalten von Netznutzern weltweit auswerten. Die betroffenen Unternehmen bestreiten aber, dass der Geheimdienst direkten Zugriff auf ihre Server hat.

Der „Guardian“ veröffentlichte außerdem einen geheimen Gerichtsbeschluss, der es der NSA erlaubt, im Anti-Terror-Kampf wahllos Daten über die Handyverbindungen von Millionen Menschen in den USA zu sammeln. Nach Angaben der NSA wurden durch das Programm „dutzende Terroranschläge“ verhindert, Details dazu nannte der Geheimdienst aber noch nicht. Facebook war nach eigenen Angaben der erste Konzern, der Informationen zu den Anfragen bekannt geben durfte, allerdings auf Drängen der Regierung nur in pauschaler Form.

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Innenminister Friedrich verteidigt US-Geheimdienst

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  • Meinen Logdaten nach habe ich gleich mehrere unter-schiedliche FOOTPRINTs im Netz hinterlassen. Einige als "honeypot"!

    http://dynip.name/whois.susi18.org/

    Wir iM bereich Human Resources sind darauf angewiesen daß die Leute sich bewerben können ohne das ihre bisherigen Arbeitgeber vom Wechselwillen erfahren. Das ist der Kern des Business. Sonst braucht man keine Personalberater als Vermittler.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Honeypot

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kuckucksei_%28Clifford_Stoll%29

    So hab ich telekomiker beim traffic sniffen erwischt. und zwar vor den 9/11 Gesetzen.

  • so erpressen scientology-artige-sekten/firmen:

    google+/facebook -> IPv4 des Gateways tracken.

    (reale user + ip + timestamp)

    http://www.pc-magazin.de/ratgeber/youtube-sperre-gema-umgehen-1343989.html

    dann werden realer user, timestamp und ip mit logs abgeglichen. fertig ist die totalüberwachung.

    so kann ich dann sagen welche bücher sich $MarioDraghi$ oder $JosefAckermann$ ausgeleihen hat (www.leihbuecherei.tld), welche fersenhsendungen er (www.videothek.tld, www.gez.tld) gesehen hat, wie sein terminplan aussieht (www.poutloo-webv-access.tld) wo ich also leute vorgwegschicken muß um jemanden vor kritischen demonstranten abzuschirmen

    ich weiß sogar für welche aktien er sich iteressiert hat

    http://reuters-bloomberg.LOG

    und so kenne ich die zinsentscheidung im voraus. weil ich wei welche daten/informationen der enstcheidung zugrunde leigen.

    ---

    davon leben dienste wie fressebuch. vom ilelgalen zusammenführen von LOGdaten zum ausspionieren getrant als unfied logon

  • wenn die NSA nicht auch fleißig spionage im wirtschafts bereich tätigen würde. Friedrich ist zu blauäugig.... die BRD wird genauso stark abgehört wie CHina.... dabei sind wir doch angeblich freunde......tolle wurst

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