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07.12.2006 
Aktienverkäufe gemeinsam mit Finanzinvestor

Springer-Chef nimmt 25,7 Millionen Euro ein

Der Finanzinvestor Hellman & Friedman und Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner haben zusammen rund 10 Prozent der Aktien am Medienkonzern für 441 Mill. Euro verkauft. Durch den erhöhten Streubesitz steigt die Chance auf die Aufnahme in den MDax.

HB FRANKFURT. Der nach Angaben von Europas größtem Verlagshaus am Mittwochabend auf 122 Euro festgelegte Stückpreis liegt im unteren Bereich der Angebotsspanne von 120 bis 135 Euro. Käufer seien fast ausschließlich institutionelle Investoren aus dem In- und Ausland gewesen. Das Papier notierte am Donnerstag zu Börsenbeginn bei 123,75 Euro.

Mit 3,6 Mill. Aktien seien sämtliche angebotenen Anteile platziert worden, teilte Springer mit. Hellman & Friedman habe damit auch die Reserve von 340 000 Aktien zugeteilt. Der Investor halbiert durch den Verkauf seinen Anteil auf 9,4 Prozent. H&F hatte die Aktien vor drei Jahren erworben.

Döpfner habe rund 211 000 Aktien für 25,7 Mill. Euro verkauft. Er trennt sich von einem Teil seiner Aktien, um damit den Kauf der Papiere zu finanzieren, die er von Verlagserbin Friede Springer zum Vorzugspreis erworben hatte. Mehrheitseigner bleibt die Axel Springer Gesellschaft für Publizistik mit einem Anteil von gut 50 Prozent.

Mit der Platzierung seien die Chancen von Springer auf eine Aufnahme in den Nebenwerteindex MDax gestiegen, sagte eine Verlagssprecherin am Donnerstag. Der Streubesitz steigt den Angaben zufolge von 16 auf fast 26 Prozent. Das Papier sei von Donnerstag an im Prime Standard der Deutschen Börse notiert. Gemessen an der Marktkapitalisierung des Streubesitzes ist das Verlagshaus tatsächlich ein Kandidat für den MDax. Allerdings müsste sich der Umsatz mit den Papieren noch deutlich erhöhen.

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