Springer stellt Frauenzeitschrift ein
Aus für die „Allegra“

Der Konkurrenzkampf auf dem Markt für Frauenzeitschriften fordert seine Opfer. Der Axel-Springer-Verlag stellt die „Allegra“ ein, da das monatlich erscheinende Blatt „kontinuierlich an Umsatz verloren“ habe.

HB BERLIN/HAMBURG. Angesichts der anhaltend schwachen Konjunktur, die sich vor allem im Anzeigenmarkt gravierend auswirke, gebe es keine ausreichende wirtschaftliche Perspektive für die Zeitschrift, teilte der Verlag am Freitag in Berlin mit. Davon sind 30 Mitarbeiter betroffen, mit denen verlagsintern Gespräche geführt werden sollen.

Die verkaufte Auflage der 1995 gestarteten „Allegra“ lag im 1. Quartal bei 248 308 Exemplaren, 4,25 % unter dem Vorjahreswert. Zuletzt kostete sie wieder 1,30 €, nach dem sie zuvor am Kiosk auch für 1,00 € zu haben war. Der harte Wettbewerb im Markt hatte zu diesen Preisveränderungen geführt.

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