Stellen intern ausgeschrieben
Telekom-Mitarbeiter müssen sich neu bewerben

Bei der Deutschen Telekom läuft der Umbau der Festnetz-Sparte T-Com auf Hochtouren. Die Mitarbeiter müssen sich intern neu bewerben. Befürchtungen, dass in dieser Phase Stellen wegfallen, versucht das Unternehmen zu zerstreuen.

HB BONN. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte am Montag auf Anfrage einen entsprechenden Bericht der „Financial Times Deutschland“. Derzeit würden die Aufgabenbereiche und Stellenprofile neu zugeschnitten, um die Arbeitsabläufe zu optimieren, sagte der Sprecher. „Das ist nichts Neues. Es geht zurück auf die Umbaumaßnahmen, die derzeit bei T-Com laufen.“ Die Maßnahmen stünden aber nicht in Zusammenhang mit dem angekündigten Stellenabbau im Konzern. „Ziel ist eine schlagkräftige Organisation. Das ist kein Konzept zum Abbau von Personal.“

Die in der Zeitung genannte Zahl von 70 000 betroffenen Mitarbeitern, also etwa zwei Drittel der Beschäftigten, wollte der Sprecher nicht bestätigen. Es handele sich aber fast ausschließlich um Verschiebungen innerhalb von T-Com. Nur im Ausnahmefall dürften Mitarbeiter in andere Konzernsparten wechseln.

Die „Financial Times Deutschland“ hatte berichtet, dass sich derzeit etwa 70 000 Mitarbeiter intern neu auf ihren Arbeitsplatz bewerben müssten. Damit wolle das Management ermitteln, welche T-Com- Beschäftigten bei der Reorganisation welche Jobs erhalten.

Die Deutsche Telekom will ihren Personalbestand ohne betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2008 um 32 000 Mitarbeiter senken. Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke hatte auf der Internationalen Funkausstellung IFA in diesem Jahr eine Preis- und Produktoffensive angekündigt. Damit will der Konzern dem Umsatzrückgang im deutschen Festnetz- und Mobilfunkgeschäft entgegenwirken. Zudem engagiert sich das Unternehmen stark auf dem US-amerikanischen Mobilfunktmarkt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%