Stellenabbau
„Hamburger Morgenpost“ will auch Betriebsräten kündigen

Dem Stellenabbau bei der „Hamburger Morgenpost“ fallen auch drei Betriebsräte zum Opfer. Diese gelten zwar als nahezu unkündbar, doch in diesem Fall ist die Kündigung möglich – weil eine ganze Abteilung geschlossen wird.
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DüsseldorfVon dem vom Zeitungshaus M. DuMont Schauberg (MDS) geplanten Stellenabbau bei der „Hamburger Morgenpost“ sind auch drei der sieben Betriebsräte des Blattes betroffen, darunter die komplette Betriebsratsspitze. Das erfuhr das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen. Zwar gelten Betriebsräte als nahezu unkündbar. Wenn aber die Abteilung, in der sie arbeiten, vollständig geschlossen wird, kann auch ihnen die Kündigung drohen.

So ist es auch im Fall der Arbeitnehmervertreter der „Hamburger Morgenpost“. Drei von ihnen, darunter der Betriebsratsvorsitzende Holger Artus und seine Stellvertreterin Birgit Savinsky, sind im Anzeigen-Innendienst beschäftigt. MDS will diese Abteilung schließen und das Anzeigengeschäft der Zeitungsgruppe an die Konzerntochter MZ Dialog auslagern. Der Verlag wollte sich auf Anfrage nicht zu einem möglichen Personalabbau äußern.

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