Stellenabbau
Keine Jobgarantie bei Siemens

Auch nach der Zerschlagung der Siemens-Kommunikationssparte schließt Konzernchef Klaus Kleinfeld einen weiteren Stellenabbau nicht aus.

HB MÜNCHEN. „Das ist in einem Unternehmen, das so vielschichtig aufgestellt ist wie Siemens, nicht möglich“, sagte Kleinfeld der „Welt am Sonntag“. Siemens und Nokia hatten Anfang der Woche bekannt gegeben, ein Joint Venture zu gründen, in der die Netzwerksparten beider Unternehmen zusammengefasst werden. Von den weltweit rund 60 000 Jobs der neuen Firma mit Sitz in Helsinki, an der Nokia und Siemens jeweils die Hälfte der Anteile halten, sollen 6 000 bis 9 000 wegfallen.

Die nächsten Einschnitte betreffen laut Kleinfeld den IT-Dienstleister Siemens Business Services (SBS). „Wir arbeiten an der strategischen Reorientierung“, sagte Kleinfeld. Zwar bezeichnete der Siemens-Chef SBS als „wichtige Einheit“, hielt sich aber alle Optionen offen. Kleinfeld bekräftigte zugleich die Renditevorgaben für alle Sparten, die sich an den jeweils besten Wettbewerbern orientieren, und zeigte sich optimistisch, dass diese Vorgaben auch erreicht werden.

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