Zwei Visionäre basteln an der Zeitung von morgen

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Rupert Murdoch Der 79-Jährige Australier mit amerikanischen Pass begann mit einer Lokalzeitung in Adelaide und baute über die Jahrzehnte ein globales Medienimperium mit Zeitungen, TV-Sendern, Kabel- und Filmaktivitäten auf. Der Medien-Tycoon gilt als massivster Verfechter von Bezahlschranken im Internet für journalistische Inhalte. Inbegriff allen Übels sind für ihn Konzerne wie Google, die er schlicht für „Piraten“ hält. Sie würden auf Kosten anderer ihre Geschäfte machen.

Steve Jobs Der 55-Jährige ist Mitbegründer von Apple. Der Kalifornier musste 1985 nach unternehmerischen Fehlentscheidungen Apple nach einem Machtkampf verlassen, kehrte aber später zurück und schuf innerhalb von rund 14 Jahren aus dem damaligen Pleiteunternehmen einen Konzern mit rund 60 Mrd. Dollar Jahresumsatz. Mit iPhone und iPad revolutionierte er die Kommunikationswelt. Seine geschlossene Vertriebsplattform iTunes gilt als führend im Online-Medienvertrieb.

  • 22.11.2010, 22:47 UhrAnonymer Benutzer: mot2

    Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen. Die Realität, die Sicht des Nutzers, sieht anders aus. Trittbrettfahrer sollten sich hüten, ein 25 - 30 jähriges Konzept neu aufzulegen. Da müssen andere, nicht betriebsblinde, informatorische Wiederkäuer her, um dem Markt wirklich beine zu machen. Kurz gesprungen, leider verständlich.
    zum Grusse

  • 22.11.2010, 19:49 UhrAnonymer Benutzer: Hans Molsner

    Solange Apple es sich erlaubt inhalte zu zensieren, kann man dieses Konzept völlig vergessen.
    Es ist erstaunlich, wie wenig dem mit allem Nachdruck nachgegangen wird.

  • 22.11.2010, 19:23 UhrAnonymer Benutzer: MS

    Mal schauen, ob das Projekt gelingt.

    Eigentlich spricht vieles dafür. Denn nichts ist leichter verderblich als eine Tageszeitung. Schade um die vielen bäume, die hierfür nach wie vor gefällt werden müssen.

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