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Stiftung Warentest: Wo User am schnellsten im Internet surfen

Die Stiftung Warentest hat die großen Mobilfunkanbieter unter die Lupe genommen und den mobilen Datenverkehr getestet. Das Ergebnis ist für E-Plus kein Ruhmesblatt. Der Marktführer hingegen bekommt gute Noten.

E-Plus-Zentrale in Düsseldorf. Quelle: dpa
E-Plus-Zentrale in Düsseldorf. Quelle: dpa

BerlinBeim mobilen Surfen im Internet ist das Netz von E-Plus deutlich langsamer als die der anderen Anbieter. Das fand die Stiftung Warentest heraus, die zwei Wochen lang die Sprach- und Datenverbindungen von Telekom, O2, Vodafone und E-Plus sowie deren Netzverfügbarkeit, die Qualität beim Telefonieren und beim mobilen Internet untersuchte. „Beim Herunterladen großer Dateien bietet das Telekom-Netz die höchsten Datenraten“, urteilten die Tester.

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Zeigten die vier Netze bei der Sprachqualität fast durchweg ein ordentliches Niveau, offenbarten sich beim mobilen Surfen erhebliche Unterschiede. So waren zum einen die Datenverbindungen auf dem Land deutlich langsamer als in den Städten. Spannender sei aber der Vergleich der Anbieter untereinander, berichteten die Tester. „Hier liegen Telekom und Vodafone klar vorn, E-Plus bildet mit großem Abstand das Schlusslicht.“ Das E-Plus-Netz sei selbst in Ballungsgebieten noch deutlich langsamer als die anderen auf dem Lande.

Lob gab es für das Vodafone-Netz, „das besonders auf dem Land schneller ist als alle anderen.“ So brauchte Vodafone auf dem Land nur zehn Sekunden, bis sich eine Standard-Webseite komplett aufgebaut hatte. Telekom und O2 benötigen hier 16 Sekunden. Das E-Plus-Netz weise eine durchschnittliche Ladezeit von 37 Sekunden auf dem Land auf und sei mit 24 Sekunden in Ballungsgebieten mit Abstand am langsamsten.

"Damit ist das E-Plus-Netz zumindest für DSL-verwöhnte Notebook-Nutzer nur bedingt geeignet. Fürs weniger datenintensive Surfen mit dem Smartphone mag es in Großstädten noch reichen, doch auch Smartphone-Nutzer surfen schneller mit Telekom, Vodafone oder O2“, heißt es weiter.

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