Stille Reserven werden aufgedeckt
Freenet und Mobilcom sind reicher als gedacht

Bei der geplanten Fusion von Mobilcom und Freenet werden nach Zeitungsberichten stille Reserven von bis zu einer Milliarde Euro gehoben.

HB REUTERS. Ursache sei, dass im Fusionsvertrag die Bewertung der Unternehmen von Buch- auf Zeitwerte umgestellt werde, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am Dienstag. „Die Umstellung auf Zeitwerte hat das Eigenkapital von Freenet erhöht. Der Kapitalmarkt hätte es nicht verstanden, wenn wir diese Möglichkeit nicht genutzt hätten“, sagte der designierte Unternehmenschef Eckhard Spoerr dem Blatt.

Die „Börsen-Zeitung“ zitierte den Manager mit den Worten, die stillen Reserven machten 800 Millionen bis eine Milliarde Euro aus.

Die Aktionäre von Freenet und Mobilcom sollen Ende August über die Fusion der beiden Unternehmen abstimmen. Der Mobilfunk-Dienstleister Mobilcom hält an dem zweitgrößten deutschen Internet-Dienstleister Freenet 50,4 Prozent der Anteile. Spoerr soll zunächst ab dem 1. September neben seiner Chefposition bei Freenet Vorstandsvorsitzer bei der Muttergesellschaft Mobilcom werden, bevor er die Leitung des fusionierten Unternehmens übernimmt.

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