Strafe in Millionenhöhe
Warner Music legt Streit bei

Der größte US-Musikkonzern hat der New Yorker Staatsanwaltschaft zufolge den Rechtsstreit um die Bezahlung von Radiosendern für die Ausstrahlung von Musikstücken beigelegt. Warner Music akzeptierte eine Strafe in Höhe von fünf Millionen Dollar.

HB NEW YORK. Warner Music habe zugesagt, künftig Radiostationen nicht mehr für die Sendung von Musiktiteln von Künstlern zu bezahlen, die bei dem Unternehmen unter Vertrag seien, teilte der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer am Dienstag mit. Die fünf Mill. Dollar würden unter anderem zur Finanzierung von Musikerziehung verwendet.

Spitzer hatte eine Untersuchung in die Wege geleitet, die sich gegen die langjährige Praxis richtet, bei der offenbar unabhängige Mittelsmänner von Plattenfirmen dafür bezahlt werden, dass Radiostationen bestimmte Lieder spielen. Spitzer zufolge ergab die Untersuchung, dass die Ausstrahlung der Lieder häufig durch Zahlungen an die Sender oder deren Mitarbeiter bestimmt werde, und nicht etwa - wie von Hörern angenommen - durch die Popularität der Songs oder deren künstlerischen Wert. Im Juli hatte Sony BMG einen entsprechenden Streit gegen die Zahlung von zehn Mill. Dollar beigelegt.

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