Strategiewechsel bei Bertelsmann: Mediengigant geht auf Einkaufstour

Strategiewechsel bei Bertelsmann
Mediengigant geht auf Einkaufstour

Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski schlägt neue Töne an. Er befreit sich von den Fesseln eigener Vorgaben und will wieder investieren. Europas Verlage und TV-Sender rücken ins Fadenkreuz des Gütersloher Mediengiganten.
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HB GÜTERSLOH. Der Medienkonzern Bertelsmann denkt nach dem Abbau von rund fünf Milliarden Euro Schulden wieder über Zukäufe nach. "Wenn in Europa ein Fernsehsender oder Verlag auf den Markt kommt, müssen wir als größtes Medienhaus in Europa natürlich daran interessiert sein", sagte Hartmut Ostrowski, Chef des Medienkonzern der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Heute haben wir nur noch circa sechs Milliarden Euro Schulden und haben wieder Spielraum zu investieren", sagte der Manager. "Natürlich wird es Käufe geben, aber wir sind nicht davon abhängig."

Es sei ein Fehler gewesen, bei seinem Amtsantritt eine Zielmarke von 30 Milliarden Umsatz bis 2015 auszugeben, räumte Ostrowski ein. "Heute weiß ich, dass man nie konkrete Zahlen nennen soll." Aber er habe die Wirtschaftskrise nicht vorhersehen können. Inzwischen laufen die Geschäfte wieder rund: Angesichts rasant steigender Werbeeinnahmen hob Ostrowski vor kurzem die Gewinnprognose an.

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