Streik
Neue Tarifrunde für Tageszeitungsredakteure

Die Tarifverhandlungen der Redakteure geht in die nächste Runde: Seit Monaten verhandeln Gewerkschaften und Arbeitgeber um die Gehaltstarife für Berufseinsteiger und Kürzungen von Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Jetzt drohen Streiks.
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HamburgBegleitet von Streiks in mehreren Bundesländern hat am Dienstag die neunte Runde der Tarifverhandlungen für die rund 14.000 Redakteure bei Tageszeitungen begonnen. Die Gewerkschaften Verdi und DJV trafen hierzu in Hamburg mit dem Arbeitgeberverband BDZV zusammen. Streitpunkte in der seit Monaten währenden Auseinandersetzung sind von den Arbeitgebern geforderte neue Gehaltstarife für Berufsanfänger sowie eine Kürzung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Die Gewerkschaften lehnen Einbußen ab und wollen eine Tariferhöhung von vier Prozent durchsetzen. Parallel zu den Verhandlungen legten laut Verdi Journalisten in 21 Redaktionen in Baden-Württemberg die Arbeit nieder. Auch in Nordrhein-Westfalen gingen Redakteure bei Zeitungen in Ostwestfalen-Lippe und im Ruhrgebiet in den Ausstand.

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