Streit um Motorola-Strategie
US-Milliardär Icahn droht mit Putsch

Im Streit über die künftige Strategie des US-Handyherstellers Motorola hat der US-Milliardär Carl Icahn am Freitag einen Putschversuch gegen Konzernchef Ed Zander angedroht.

HB NEW YORK. Sollte es Zander nicht gelingen, den schwächelnden Branchenzweiten wieder auf Kurs zu bringen, werde er auf seine Ablösung dringen, erklärte Icahn. Er hält gemeinsam mit Partnern rund drei Prozent an Motorola. „Das ist ein großartiges Unternehmen. Wenn Zander die Wende schafft, lieben wir ihn“, erklärte Icahn. „Wenn ihm der Umschwung nicht gelingt, sollte ein anderer es versuchen.“ Der Investor strebt seit Monaten gegen den Willen des Unternehmens einen Sitz im Motorola-Direktorium an.

Motorola leidet derzeit sehr unter dem Preiskampf in der Branche: Am Jahresanfang rutschte der Konzern in die roten Zahlen. In den vergangenen fünf Monaten büßten die Aktien rund ein Drittel an Wert ein. Icahn übt bei Firmen oft massiven Druck auf das Management aus, mehr für den Aktienkurs zu tun.

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