Streit um Musikrechte
Webseite zahlt nach Verkauf von Beatles-Songs

Die Internetseite Bluebeat muss für den Beatles-Song-Verkauf im Internet Strafe zahlen.
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Los AngelesEine Webseite, die Beatles-Songs für 25 US-Cent über das Internet vertrieben hat, wird zur Beilegung eines Rechtsstreits fast eine Million Dollar an drei große Plattenfirmen zahlen. Vor einem US-Bezirksgericht stimmte die Webseite Bluebeat bereits am Freitag zu, insgesamt 950.000 Dollar (ca. 679.000 Euro) an EMI, Capitol Records sowie Virgin Records America zu zahlen.

Bereits im Dezember hatte eine Richterin entschieden, dass Bluebeat das Urheberrecht der Plattenfirmen verletzt habe. Die Webseite hatte 2009 damit begonnen, die Musik der Beatles, aber auch anderer großer Namen wie Coldplay und Lily Allen zu vertreiben, bis Musikfirmen die Webseite verklagten, um dem Treiben ein Ende zu setzen.

Bis dahin hatte Bluebeat bereits 67.000 Beatles-Songs verkauft. Ein Jahr später begann Apple mit dem Vertrieb der Beatles-Musik in seinem Online-Shop iTunes.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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