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Babelsberg siegt über Wowereit

Das Studio Babelsberg hat im Streit mit dem Regierenden Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit (SPD), über die Vermietung des stillgelegten Berliner Flughafens Tempelhof einen Sieg errungen.

BERLIN. Wowereits Anwälte erklärten gestern, weder ihr Mandant noch andere Vertreter des Landes hätten jemals behauptet, dass Studio Babelsberg für die Nutzung Tempelhofs bereits ein rechtsverbindliches Angebot abgegeben habe. Eine einstweilige Verfügung ist damit laut Studio Babelsberg hinfällig. Die Äußerungen Wowereits seien damit revidiert, sagte Babelsberg-Vorstand Christoph Fisser.

Wowereit hatte Ende Januar überraschend den ehemaligen Flughafen für zehn Jahre an die Modemesse Bread & Butter vergeben. Damit ging das Studio Babelsberg leer aus. In diesem Zusammenhang hatten Mitglieder des Berliner Senats gesagt, Babelsberg habe für Tempelhof ein Angebot im "Taschengeldformat" abgegeben.

Gegen diese Äußerung legte das Filmstudio erfolgreich Beschwerde ein. Das Unternehmen kritisierte zudem, dass die Vermietung an die Modemesse am Ideenwettbewerb vorbei und ohne Ausschreibung über die Bühne ging.

Hans-Peter Siebenhaar ist Handelsblatt-Korrespondent in Wien und ist Autor der Kolumne „Medienkommissar“.
Hans-Peter Siebenhaar
Handelsblatt / Korrespondent für Österreich und Südosteuropa
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