Symbolischer Preis von einem Euro
Vivendi verscherbelt Babelsberger Filmstudios

Der französische Medien- und Unterhaltungskonzern Vivendi Universal hat die Filmstudios Babelsberg für den symbolischen Preis von einem Euro an eine Investorengruppe unter Führung des Berliners Carl Woebcken und des Münchners Christoph Fisser verkauft.

HB PARIS. Im Rahmen der Vereinbarung werde Vivendi die Schulden der traditionsreichen Studios in Höhe von 18 Mill. € begleichen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. In Babelsberg wurden unter anderem die Filmklassiker „Der blaue Engel“ mit Marlene Dietrich und „Metropolis“ von Fritz Lang gedreht. Der Verkauf der Studios ist Teil der Strategie Vivendis, sich von verlustschreibenden Sparten zu trennen, um den Schuldenberg abzubauen, den der Konzern durch zahlreiche Zukäufe angehäuft hat. Im Mai hatte Vivendi seine Schulden auf sieben Mrd. € beziffert.

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