T-Aktie
Telekom will Dividende erhöhen

Die Deutsche Telekom will ihren Anteilseignern höhere Dividenden zahlen. Sollte die Hauptversammlung im kommenden Mai den Plänen zustimmen, wird die Ausschüttungssumme im nächsten Jahr im Vergleich zu 2007 um einen dreistelligen Millionenbetrag steigen.

HB FRANKFURT. Für 2007 solle die Ausschüttung auf 0,78 Euro je Aktie von 0,72 Euro steigen, teilte die Telekom am Donnerstag mit.

Die Ausschüttungssumme würde dann auf 3,4 (Vorjahr: 3,1) Milliarden Euro wachsen. Basis für die Anhebung der Dividende sei die Entwicklung des operativen Ergebnisses. So geht der Konzern nach wie vor von einem bereinigten Ebitda von rund 19 Mrd. Euro für 2007 aus.

Die erwartete positive Entwicklung des Free Cash-flow sowie die "sehr gute“ Bilanzposition des Konzerns seien die weitere Grundlage für die geplante Dividendenanhebung.

Der Dax-Konzern geht davon aus, dass der Free Cash-flow 2007 rund 6,5 Mrd Euro erreichen und im kommenden Jahr etwa auf gleicher Höhe liegen wird. Bezogen auf den erwarteten Free Cash-flow entspräche eine Dividende von 0,78 Euro einer Ausschüttungsquote von rund 52 Prozent.

Der Dividendenbeschluss ist Teil der mittelfristigen Finanzplanung des Unternehmens für die nächsten drei Jahre, die Vorstand und Aufsichtsrat am Donnerstag verabschiedet haben. Die Hauptversammlung am 15. Mai 2008 in Köln muss dem Dividendenvorschlag noch zustimmen.

Die Deutsche Telekom sieht die angekündige Erhöhung der Ausschüttung an ihre Aktionäre als Teil einer langfristigen Dividendenpolitik. Man fühle sich auch in den kommenden Jahren einer „attraktiven“ Zahlung verpflichtet, sagte Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick am Donnerstagabend in einer telefonischen Pressekonferenz.

Eine Dividendenanhebung mache man „nicht nur für ein Jahr“, sondern auch im Hinblick auf die Frage, ob man sich solch einen Schritt auch in Zukunft leisten könne. Mit der jetzt geplanten Ausweitung der Ausschüttung wolle man das Vertrauen des Kapitalmarktes in das Unternehmen stärken, sagte der Manager.

Vertrauen sei auch eine wesentlich Voraussetzung für die „anorganische Entwicklung“ der Telekom, fügte er mit Blick auf mögliche weitere Übernahmen hinzu. Den finanziellen Spielraum dafür hätte der Bonner Konzern auch in Zukunft trotz der zusätzlichen Mittel, die jetzt an die Anteilseigner ausgeschüttet würden. „Das eine schließt das andere nicht aus“, sagte Eick.

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