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T-Mobile baut weniger Stellen als geplant ab

Der Mobilfunkanbieter T-Mobile wird deutlich weniger als die ursprünglich geplanten 2 200 Arbeitsplätze streichen. Die Zahl werde deutlich darunter liegen, sagte ein Sprecher der Telekom-Tochter am Dienstag in Bonn.

dpa-afx BONN. In Deutschland sollen in den kommenden zwei Jahren statt 1 200 Stellen würden nun 550 wegfallen. Weitere 300 Mitarbeiter werden ausgelagert. Bei den Europa-Töchtern von T-Mobile sollten ursprünglich 1 000 Menschen ihren Job verlieren. Diese Zahl liege nun auch deutlich darunter.

T-Mobile will durch ein Sparprogramm eine Milliarde Euro einsparen, wovon die Hälfte in künftiges Wachstum investiert werden soll. Dieses Ziel werde nun erreicht, hieß es. Durch den Kompromiss mit den Arbeitnehmern sei eine deutlich höhere Produktivität erreicht worden, sagte der Sprecher.

Einen Großteil der Einsparungen will das Unternehmen über einen besseren Einkauf sowie eine Senkung der Handy-Subventionen erzielen. Durch den Stellenabbau will die Telekom-Tochter 150 Mill. Euro sparen, was rund zehn Prozent der Personalkosten entspricht. Auf betriebsbedingte Kündigungen wird die Gesellschaft verzichten.

Am Montag war bereits aus Kreisen verlautet, dass der Abbau deutlich unter dem geplanten Niveau liegen wird. Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di und T-Mobile hatten erst nach langen Verhandlungen in der Nacht zum Montag einen "tragfähigen Kompromiss" gefunden.

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