T-Mobile kann an Versteigerung teilnehmen
Milliarden-Poker um US-Funkfrequenzen erwartet

Die Deutsche Telekom ist im Rennen um neue Funkfrequenzen in den Vereinigten Staaten. Die Konzerntochter T-Mobile USA ist für eine Versteigerung von Mobilfunkspektren zugelassen worden. Es wird dabei womöglich wieder mit Milliarden-Summen gepokert.

HB WASHINGTON. T- Mobile gehöre wie Verizon Wireless und Cablevision Systems Corp zu den Gesellschaften, die bis zum 7. Juli zugelassen worden seien, teilte die Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC) am Montagabend (Ortszeit) in Washington mit. Insgesamt würden 81 Anträge auf Zulassung für die Versteigerung am 9. August geprüft, hieß es. Der Großteil davon seien kleinere, regional verankerte Gesellschaften.

Die Deutsche Telekom will mit dem Kauf weiterer so genannter Spektren den Boden für den Ausbau des Geschäfts in den USA bereiten. Der Konzern hatte bereits in seinem im März veröffentlichten Geschäftsbericht erklärt, der Erwerb weiterer Frequenzen sei eine wichtige Voraussetzung für die weitere Wettbewerbsfähigkeit von T-Mobile in den USA: “Falls es nicht gelingen sollte, ausreichende Kapazitäten und eine entsprechende Spektrumsabdeckung zu erhalten, kann dies die Servicequalität und das Wachstum von T-Mobile USA erheblich beeinträchtigen.“ Zu den erwarteten Kosten machten die Bonner keine Angaben.

Der amerikanischen Regierung könnten Schätzungen zufolge durch die Versteigerung ein Erlös von rund 15 Mrd. Dollar zufließen.

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