T-Mobile
Kartellverdacht gegen Telekom in Niederlanden

In den Niederlanden bahnt sich für Telekom-Tochter T-Mobile Ungemach an: Kartellwächter sind bei T-Mobile und weiteren Mobilfunkanbietern vorstellig geworden, um dem Verdacht auf verbotene Preisabsprachen nachzugehen.
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FrankfurtDie Telekom-Tochter T-Mobile und andere Mobilfunkbetreiber sind in den Niederlanden in das Visier der Kartellwächter geraten. Die Behörde sei bei mehreren Mobilfunkanbietern vorstellig geworden, um zu prüfen, ob es
Preisabsprachen oder andere Formen wettbewerbsschädlichen Verhaltens gegeben habe, teilten die Kartellwächter am Dienstag mit, ohne einzelne Namen zu nennen.

Die Telekom-Tochter T-Mobile erklärte, sie werde mit den Behörden vollständig kooperieren. T-Mobile rechne mit einem positiven Ausgang der Untersuchungen. Auch der Marktführer in den Niederlanden, KPN, sowie der Rivale Vodafone bestätigten, zu dem Kreis der Unternehmen zu gehören.

KPN teilte mit, die Geschäftszentrale in Den Haag sei am Dienstag durchsucht worden. Fünf Mitarbeiter seien von der Behörde befragt worden. Die Kartellwächter prüften, ob es Praktiken der Zusammenarbeit bei Mobilfunk-Angeboten für niederländische Verbraucher gegeben habe.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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