T-Mobile und MetroPCS
Aktionärsberater funkt bei Fusion dazwischen

Die Telekom-Tochter T-Mobile USA und MetroPCS wollen fusionieren. Dazu haben sie alle bis auf eine Hürde genommen: In rund zwei Wochen müssen noch die Aktionäre zustimmen. Ihnen riet nun ein einflussreicher Berater ab.
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New YorkDer einflussreiche Berater Institutional Shareholder Services (ISS) hat den Aktionären der MetroPCS von einer Fusion mit T-Mobile USA abgeraten. Die Empfehlung wurde in der Nacht zum Donnerstag ausgesprochen.

Damit die Fusion stattfinden kann, muss die Mehrheit der Metro-Eigner am 12. April für die Hochzeit mit den Deutschen stimmen. Zuvor hatte sich die Telekom-Tochter zuversichtlich gezeigt, die Zustimmung der Aktionäre zu erhalten.

Zwar hatten sich bislang lediglich zwei Metro-Großaktionäre mit zusammen zwölf Prozent der Aktien gegen den Deal ausgesprochen. Allerdings orientieren sich zahlreiche Fonds an den Empfehlungen der Aktionärsberater.

MetroPCS ist das fünftgrößte Mobilfunkunternehmen der USA. Die Telekom-Tochter rangiert auf Platz vier. Zusammen kämen sie auf etwa 42 Millionen Handy-Kunden. Der Telekom-Vorstand will T-Mobile USA eine kritische Größe verleihen und längerfristig den Weg für einen Ausstieg ebnen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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