T-Mobile USA
Telekom weist Berichte über Stellenabbau zurück

Ein Gewerkschafter hat der Telekom in den USA massiven Stellenabbau im Rahmen des geplanten Verkaufs ihrer US-Tochter T-Mobile vorgeworfen. Das Unternehmen hat entsprechende Berichte nun dementiert.
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FrankfurtDie Telekom hat einen Bericht über einen massiven Stellenabbau bei der US-Tochter im Vorfeld der geplanten Fusion mit AT&T dementiert. „Wir haben keinen Maßnahmen ergriffen, um vor dem geplanten Verkauf von T-Mobile USA an AT&T Stellen zu streichen. Das stünde auch im Widerspruch zu allem was wir bislang gesagt haben“, sagt eine Telekom-Sprecher am Freitag.

Ein Vertreter der US-Gewerkschaft CWA hatte „Focus Online“ gesagt, T-Mobile USA habe in zwölf von landesweit 24 Call-Centern in den vergangenen Monaten 2600 Arbeitsplätze gestrichen. Dem widersprach der Telekom-Sprecher: „In den vergangenen zwölf Monaten sind in den USA rund 2000 Stellen weggefallen. Das ist aber im Rahmen der normalen Schwankungen“. Derzeit zählt die US-Tochter 36.000 Beschäftigte.

Die Telekom will ihr schleppendes US-Geschäft an AT&T verkaufen. Der 39 Milliarden Dollar schwere Deal wird derzeit von den Aufsichtsbehörden geprüft, die Telekom rechnet mit einem Abschluss der Transaktion im ersten Halbjahr 2012. Zusammen hätten AT&T und T-Mobile USA etwa 130 Millionen Mobilfunk-Kunden - das sind gut 40 Prozent der gesamten US-Bevölkerung. Der derzeitige Marktführer Verizon Wireless zählt 100 Millionen Handy-Nutzer.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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