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Taiwanesischer Computerkonzern: Acer will in Deutschland zweistellig wachsen

Der PC-Hersteller Acer aus Taiwan will mit seinen Tablet-PCs groß abräumen. Eine Kampfansage lieferte das Unternehmen mit seinem Einsteiger-Gerät zum Minipreis. Die Verkäufe in Deutschland sollen damit stark steigen.

Ein Acer Iconia Tablet A700. Quelle: Reuters
Ein Acer Iconia Tablet A700. Quelle: Reuters

MünchenDer PC-Hersteller Acer gibt sich für sein Deutschland-Geschäft optimistisch. „Wir rechnen für das laufende Jahr mit einem zweistelligen Stückzahl-Wachstum hierzulande“, sagte Deutschland-Chef Wilfried Thom dem Handelsblatt (Montagausgabe).

Große Hoffnungsträger des Managers sind die Tablet-PCs, die Acer Anfang des Jahres vorgestellt hat. Zum Kampfpreis von 119 Euro hat der Konzern gerade ein solches Gerät in die Läden gebracht. „Ein Tablet für Einsteiger“, meint Thom.

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Darüber hinaus glaubt der Acer-Manager an den Erfolg sogenannter Hybrid-Geräte, also Kombinationen von Tablets und Notebooks. Dabei hofft er auch auf das Firmenkundengeschäft. Bislang erziele Acer in Deutschland nur ein Viertel seines Umsatzes mit Unternehmen, sagte Thom.

Unternehmen stünden jedoch für die Hälfte des Gesamtmarkts. Deshalb habe Acer hier viel Potenzial. Das gelte gerade auch beim Verkauf von Tablets, die bislang noch kaum von Firmen eingesetzt würden.