Tarifstreit
Verdi meldet 93,1 Prozent Zustimmung zu Post-Streik

Bei der Urabstimmung über einen unbefristeten und flächendeckenden Streik bei der Deutschen Post haben 93,1 Prozent der Verdi-Mitglieder für einen Arbeitskampf votiert. Das teilte die Dienstleistungsgewerkschaft am Mittwoch in Berlin mit. Doch ob es tatsächlich dazu kommt, ist noch unklar

HB BERLIN. Die Verhandlungen waren am 19. April für gescheitert erklärt worden. Daraufhin hatte Verdi die Urabstimmung eingeleitet und einen unbefristeten Arbeitskampf ab kommenden Freitag vorbereitet.

Am Mittwoch nahmen die Tarifparteien die Verhandlungen zunächst wieder auf. Ob es ein neues Angebot der Post geben soll, war zunächst unklar. Hauptstreitpunkt der Verhandlungen ist die Forderung der Post, die Arbeitszeiten zu erhöhen. Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Andrea Kocsis hatte am Dienstag erklärt, eine Lösung auf Basis der 38,5-Stunden-Woche scheine denkbar.

Verdi fordert für die 130 000 Tarifbeschäftigten unter anderem den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis zum 30. Juni 2011 sowie sieben Prozent mehr Geld.

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