Tarifverhandlungen
Verdi: Weitere Warnstreiks bei der Telekom

Im Tarifstreit bei der Deutschen Telekom hat die Gewerkschaft Verdi am Montag eine Ausweitung der vor einer Woche begonnenen Warnstreiks angekündigt. Die Kunden müssten mit Verzögerungen bei der Störungsbeseitigung und der Auftragsannahme rechnen.

HB BONN/BERLIN. Am Montagmorgen hätten rund 3 500 Beschäftigte zeitweise die Arbeit niedergelegt. Die Arbeitskampfmaßnahmen würden in den nächsten Tagen schrittweise erhöht, sagte Verdi-Streikleiter Ado Wilhelm. "Die Streikbereitschaft wächst mit jedem Tag." Die Kunden müssten mit Verzögerungen bei der Störungsbeseitigung und der Auftragsannahme rechnen.

Verdi fordert für die rund 83 000 Telekom-Beschäftigten 8,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 220 Euro mehr pro Monat. Das Angebot der Telekom sieht eine Entgelterhöhung um drei Prozent vom 1. Januar 2009 an und ein Jahr später um weitere 2,5 Prozent vor.

Zugleich wurden eine Verlängerung des Kündigungsschutzes um ein Jahr angeboten und die Möglichkeit für Nachverhandlungen in Aussicht gestellt, sollte die Inflation 2009 über 1,5 Prozent liegen.

Die vierte Verhandlungsrunde zur Beilegung des Tarifstreits ist für den 26. und 27. Februar in Bonn angesetzt. Bereits tags darauf soll die große Tarifkommission der Gewerkschaft tagen.

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