Technologie-Kooperation ausgebaut
Epcos und Matsushita machen weiter gemeinsame Sache

Epcos und der japanische Großaktionär Matsushita haben einen Patentlizenz-Austauschvertrag vorzeitig um fünf Jahre bis 2014 verlängert. Die Technologie-Kooperation wurde dabei sogar ausgebaut. Mit einer bevorstehenden Anteilsverringerung von Matsushita und Siemens, die beide jeweils 12,5 % an dem Anbieter so genannter passiver Bauelemente halten, rechnen die Münchener zudem nicht.

HB MÜNCHEN. „Durch den Austausch von Know-how profitieren wir von den Stärken des jeweils anderen und schaffen so Wettbewerbsvorteile“, teilte die im TecDax gelistete Gesellschaft am Donnerstag in München mit. Der seit 1999 bestehende Austauschvertrag für Patentlizenzen sei bis 2014 verlängert worden. Die Verträge über die technische Zusammenarbeit seien zudem durch Vereinbarungen erweitert worden, mit denen sie sich automatisch jeweils um ein Jahr verlängerten, falls sie nicht gekündigt würden.

Siemens und Matsushita hatten ihr Geschäft mit passiven Bauelementen in Epcos gebündelt und die Gesellschaft 1999 an die Börse gebracht. Eine Haltefrist (Lock-up-Period) für die in ihrem Besitz noch verbliebenen Aktien, die beide Anteilseigner vereinbart hatten, war am Mittwoch ausgelaufen.

Ein Epcos-Sprecher stelllte klar, dass es sich um eine Vereinbarung nur zwischen beiden Großaktionären handelte. Sowohl Siemens als auch Matsushita hätten bereits vor Ablauf der Frist Epcos-Aktien verkaufen können, falls der jeweils andere Partner dem zugestimmt hätte. „Wir gehen nicht davon aus, dass nun jemand schnell Aktien verkaufen wird“, fügte er hinzu.

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