Telefonanschlüsse
Telekom verliert weiter Kunden

Der Deutschen Telekom laufen die Kunden weiter in Scharen davon. Dennoch hält der Konzern an seinem Ergebnisziel für 2007 fest – mit Verweis auf die schnellen Internetanschlüsse.

HB FRANKFURT. Die Deutsche Telekom kämpft einem Magazinbericht zufolge weiter mit ungebremstem Kundenschwund bei Telefonanschlüssen. Im ersten Quartal hätten rund 600 000 Kunden ihren Telefonanschluss beim Marktführer gekündigt, meldete der „Spiegel“ vorab. Da der Verkauf von schnellen Internetanschlüssen aber stark zugenommen habe, halte der Konzern an seinem Ergebnisziel für 2007 fest, meldete das Magazin weiter. Die Telekom wollte zu dem Bericht keine Stellung nehmen.

Bereits 2006 hatte die Tochter T-Com mehr als zwei Millionen Kunden verloren. Das Management hatte mehrfach betont, der Kundenschwund sei nicht schnell zu bremsen, und angedeutet, dass auch im laufenden Jahr wieder mehr als zwei Millionen Anschlüsse verloren gehen könnten. Die Telekom lege daher mehr Augenmerk auf Wachstum im DSL-Geschäft.

Die Geschäftsprognose für 2007, die ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 19 Milliarden Euro vorsieht, hatte Telekom-Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick erst Anfang April bekräftigt. Die Telekom hatte im Januar zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres ihr Ebitda-Ziel gesenkt. Zuvor war der Konzern von einem bereinigten Ebitda von 19,7 bis 20,2 Milliarden Euro ausgegangen. Einige Analysten hatten Befürchtungen geäußert, dass es bei dem Bonner Konzern zu einer dritten Gewinnwarnung kommen könnte.

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