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29.01.2007 
Viertes Quartal

Telefonbuch-Sparte belastet Verizon

Der zweitgrößte US-Telekommunikationskonzern Verizon hat Ende 2006 einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen, den Umsatz aber gesteigert. Dabei steht der Konzern vor ähnlichen Problemen wie die Deutsche Telekom.

HB NEW YORK. Das Ergebnis fiel im vierten Quartal auf eine Milliarde Dollar nach 1,7 Mrd. Dollar im Jahr zuvor, teilte Verizon am Montag mit. Grund dafür seien Kosten unter anderem für die Abspaltung der Telefonbuch-Sparte.

Der Quartalsumsatz habe jedoch um mehr als ein Viertel zugelegt auf 22,6 Mrd. Dollar. Verizon konnte dabei wie auch der Rivale AT&T von einem wachsenden Abonnenten-Stamm im Internet- und Mobilfunkgeschäft profitieren, womit der Rückgang im klassischen Festnetzgeschäft gemildert wurde. Verizon hält 55 Prozent an dem Mobilfunker Verizon Wireless, Vodafone den Rest der Anteile.

Im vierten Quartal konnte Verizon Wireless 2,3 Mill. neue Kunden gewinnen und verfügt nun über 59,1 Mill. Mobilfunkkunden. Die Zuwachsrate betrug 15 Prozent und die Zahl der Neukunden lag über den Erwartungen der Experten. Die Zahl der Kunden mit Breitband-Internetanschluss wuchs bis zum Jahresende auf sieben Millionen, ein Plus von 35,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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