Telefondienstleister wird keine Dividende zahlen: Drillisch verdoppelt operatives Ergebnis

Telefondienstleister wird keine Dividende zahlen
Drillisch verdoppelt operatives Ergebnis

Der Telefondienstleister Drillisch hat sein operatives Ergebnis nach der Fusion mit Victorvox 2004 fast verdoppelt, wird aber noch keine Dividende zahlen.

HB FRANKFURT. Wie das Unternehmen aus dem hessischen Maintal mitteilte, stieg das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 16,1 Millionen Euro von 8,4 Millionen im Vorjahr. Die Gesamtleistung erhöhte sich auf 355,8 (Vorjahr: 158,9) Millionen Euro. Im laufenden Jahr wolle das Unternehmen erneut ein „gutes Ergebnis“ erzielen. Daran sollen die Aktionäre dann mit einer „angemessenen Dividende“ beteiligt werden. Zuletzt hatte Drillisch 1998 eine Dividende gezahlt.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Wertberichtigungen (Ebitda) stieg 2004 auf 23,5 (Vorjahr: 13,2) Millionen Euro. Der Vorstand hatte nach dem Zusammenschluss mit dem Konkurrenten Victorvox für 2004 ursprünglich ein Ebitda von 22 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die Zahl der Mobilfunkteilnehmer von Drillisch kletterte den Angaben zufolge bis Jahresende 2004 um 4,3 Prozent auf 1,63 (Vorjahr: 1,56) Millionen.

Die liquiden Mittel betrugen am 31. Dezember 19,7 Millionen Euro, am Bilanzstichtag 2003 hatte das Unternehmen 9,9 Millionen Euro ausgewiesen. Am Nachmittag lag die Drillisch-Aktie, die am Geregelten Markt notiert wird, mit 3,4 Prozent im Plus bei 3,96 Euro.

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