Telefonhersteller Gigaset bleibt in den roten Zahlen

Der Fehlbetrag in den Kassen der ehemaligen Siemens-Tochter ist geringer geworden und doch ist der Umbau noch nicht abgeschlossen. Mit einem kostenintensiven Plan soll es in die schwarzen Zahlen gehen.
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Ein schnurloses Telefon von Gigaset: Weiterhin Verluste im Kerngeschäft. Quelle: dapd

Ein schnurloses Telefon von Gigaset: Weiterhin Verluste im Kerngeschäft.

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MünchenDer Telefonhersteller Gigaset bleibt auch im dritten Quartal in den roten Zahlen, konnte seine Verluste aber verringern. Unter dem Strich verbuchte der Konzern zwischen Juli und September in den fortgeführten Geschäften ein Minus von 3,8 Millionen Euro. Vor einem Jahr waren es noch gut 13 Millionen Euro gewesen, wie das Unternehmen am Montag in München mitteilte.

Die frühere Siemens-Tochter Gigaset kämpft mit Markteinbrüchen in seinem klassischen Geschäft mit Schnurlostelefonen und will unterstützt vom neuen Anteilseigner Goldin Fund mit dem Einstieg in den Smartphone und Tablet-Computermarkt die Wende schaffen. Unter anderem drückte das wegbrechende Kerngeschäft den Umsatz im dritten Quartal von 90 auf nur noch 76,6 Millionen Euro.

„Die nach wie vor herausfordernde Marktentwicklung des Kerngeschäfts unterstreicht, wie notwendig das Effizienzprogramm ist. Mit der Umsetzung kommen wir schnell und gut voran“, sagte Vorstandschef Charles Fränkl. Im kommenden Jahr sollen der Sparkurs voll wirken. Daneben müsse der Konzern seinen Umbau vorantreiben.

  • dpa
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