Telekom-Ableger
Orange macht Minus

Wegen der Preisschlacht in Frankreich rechnet der Telekom-Ableger Orange mit einem saftigen Minus. Schnelle Internetverbindungen sollen da Abhilfe leisten.
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ParisDer französische Telekom-Konzern Orange rechnet wegen der Preisschlacht auf dem Heimatmarkt in diesem Jahr mit weniger Gewinn. Auch weitere Einsparungen könnten dies nicht verhindern, teilte der ehemalige Monopolist am Dienstag mit. Das operative Ergebnis (Ebitda) werde zwischen 11,9 Milliarden und 12,1 Milliarden Euro liegen. Im vergangenen Jahr ging es um 2,5 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro zurück.

Dem Konzern setzt die Konkurrenz durch den Billiganbieter Iliad und die aus einer Fusion hervorgegangenen Nummer zwei am Markt, Numericable-SFR, zu. Zudem schwächelten wichtige Auslandsmärkte wie Polen und Spanien zuletzt. Insgesamt ging der Konzernumsatz 2014 um 2,5 Prozent auf 39,45 Milliarden Euro zurück. Frankreichs Branchenprimus rechnet „irgendwann zwischen 2015 und 2016“ mit einer Stabilisierung. Um Kunden zurückzugewinnen, investiert Orange weiter in den Ausbau schneller Internetverbindungen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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