Telekom-Anbieter
Gewinnrückgang bei Colt

Im ersten Quartal 2005 hat der europäische Telekom-Anbieter Colt Telecom weniger verdient als im Vorjahr. Dies hatten Analysten allerdings auch schon erwartet.

HB LONDON. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei der Gewinn in den drei Monaten auf 37,1 Mill. Pfund (rund 54 Mill. €) von 47,6 Mill. Pfund gesunken, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem solchen Ergebnis gerechnet. Im Vergleich zum Vorquartal war dies ein Anstieg um 1,7 Mill. Pfund. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 % auf 307,1 Mill. Pfund und lag damit ebenfalls im Rahmen der Analystenerwartungen. Die Aktie notierte in einem insgesamt freundlichen Marktumfeld mehr als drei Prozent im Plus bei rund 51 Pence.

„Ungeachtet des Cash-Outflows im Berichtszeitraum, bleiben wir zuversichtlich auf nachhaltiger Basis einen positiven Free Cash Flow zu erzielen“, sagte Unternehmenschef Jean-Yves Charlier. Ein Überschuss bei den Kapitalmitteln bedeutet, dass sich ein Unternehmen selbst aus dem operativen Geschäft finanzieren kann, ohne Schulden zu machen. Das in Großbritannien ansässige Unternehmen hat mit fallenden Preisen und Überkapazitäten im Bereich der Unternehmens-Telekommunikation zu kämpfen. Es hat angekündigt, rund 15 % seiner Arbeitsplätze nach Indien zu verlagern, um Kosten zu sparen. Colt ist in 13 Ländern und 32 Städten aktiv.

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