Telekom-Ausrüster: Alcatel-Lucent steckt in Verlustzone fest

Telekom-Ausrüster
Alcatel-Lucent steckt in Verlustzone fest

Der französische Telekommunikations-Konzern Alcatel-Lucent kommt nicht aus den Miesen: Zwar zeigte das erste Quartal vergleichsweise leichte Verbesserungen, aber dennoch arbeitet Konzernchef Combes an der Trendwende.
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ParisDer Telekom-Ausrüster Alcatel-Lucent hängt in den roten Zahlen fest. Im ersten Quartal sei ein Verlust von 353 Millionen Euro verzeichnet worden, teilte der französische Konzern am Freitag mit. Damit fiel der Fehlbetrag deutlich höher aus als von Analysten erwartet. Diese hatten im Schnitt mit einem Minus von 240 Millionen Euro gerechnet.

Trotz des schlechten Ergebnisses betonte der Ericsson-Konkurrent, dass vor allem die Netzwerk-Sparte auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt Fortschritte mache. Dort sei man um 4,2 Prozent im ersten Jahresquartal gewachsen. Konzernweit legten die Umsätze 0,6 Prozent auf 3,23 Milliarden Euro zu. Der neue Alcatel-Lucent-Chef Michael Combes sagte, das erste Quartal sei teils ermutigend gewesen. Im Juni will Combes einen Plan präsentieren, mit dem die Trendwende eingeleitet werden soll.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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