Telekom-Ausrüster
Tiptel stellt Insolvenzantrag

Wegen drohender Zahlungsunfähigkeit hat der Ratinger Telekommunikationsausrüster Tiptel beim Amtsgericht Düsseldorf den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

HB DÜSSELDORF. Auch für die Tochter DFGmbh sei Insolvenz beantragt worden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Alleinvorstand Werner Materna sei vom Aufsichtsrat aus gesundheitlichen Gründen abberufen worden. Tiptel war Ende der 1990er Jahre durch seine - später verkaufte - Kieler Tochter Hagenuk tief in die roten Zahlen gerutscht und kämpfte seitdem immer wieder mit Verlusten.

Dem Betriebsrat zufolge arbeiten rund 150 Mitarbeiter bei Tiptel. Die Arbeitnehmervertretung hoffe, dass die Geschäfte weitergeführt werden könnten, sagte Betriebsrätin Ulrike Theiner. Ab Montag wolle sich ein Insolvenzverwalter ein Bild über die Lage des Unternehmens machen.

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