Telekom Austria Ex-Vorstände sollen Bonus zurückzahlen

Die österreichische Finanzmarktaufsicht hat die Telekom Austria im Visier. Daher fordert der Aufsichtsrat jetzt von ehemaligen Vorständen Bonuszahlungen in Millionenhöhe zurück. Einer hat schon freiwillig gezahlt.
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WienDie Telekom Austria verlangt von ihren ehemaligen Vorständen millionenschwere Bonuszahlungen zurück. Das habe der Aufsichtsrat des Telekom-Konzerns beschlossen, erklärte das Unternehmen. Ehemalige und amtierende Manager - darunter Firmenchef Hannes Ametsreiter - hatten im Zuge eines Aktienoptionsprogramms rund neun Millionen Euro erhalten. Wegen verdächtiger Kursbewegungen, die die Auszahlung der Prämien ermöglichten, hatten sich jedoch die österreichische Finanzmarktaufsicht und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

Die Telekom hatte sich daher vorbehalten, die gewährten Prämien zurückzufordern. Nun will sie den „vollen Rückforderungsanspruch“ gegenüber den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern geltend machen und gegen „die potenziellen Schädiger“ eine Schadenersatzklage einbringen. Ametsreiter habe die erhaltenen Beträge bereits freiwillig zurückgezahlt, erklärte das Unternehmen.

  • rtr
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