Telekom-Firma
QSC steckt weiter mitten in Sanierung

Trotz Sparmaßnahmen hat QSC seine Geschäfte im zweiten Quartal noch nicht wieder im Griff. Die Telekom-Firma hatte sich im vergangenen Jahr im IT-Outsourcing-Geschäft verkalkuliert und 350 Mitarbeiter entlassen müssen.
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FrankfurtDer Umbau der Kölner Telekom-Firma QSC zeigt noch keinen großen Erfolg. Der Betriebsgewinn (Ebitda) stagnierte im zweiten Quartal bei 10,6 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Umsatz sank auf 101 Millionen Euro nach 109 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Das TecDax-Unternehmen hat sich voriges Jahr im IT-Outsourcing-Geschäft verkalkuliert. Zudem sind die Rheinländer für die neuen Cloud-Dienste zu optimistisch gewesen. Um die Geschäfte wieder in den Griff zu kriegen, drückt QSC die Kosten.

Im ersten Halbjahr seien bereits mehr als vier Millionen Euro eingespart worden. Insgesamt müssen 350 Mitarbeiter gehen. Zuletzt zählte die Firma knapp 1600 Mitarbeiter. Der Vorstand hält trotz der Sanierung an der Prognose fest: 2015 erwartet QSC ein Betriebsergebnis (Ebitda) von über 40 Millionen Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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