Telekom-Führung verzichtet auf Gehalt - wenn Mitarbeiterbezüge ebenfalls gekürzt werden
Telekom-Vorstand zu Gehaltskürzungen bereit

Einem Bericht zufolge schlägt die Deutsche Telekom der Gewerkschaft Verdi einen Deal vor: Verzichten die Mitarbeiter im Rahmen der laufenden Tarifrunde auf einen Teil ihrer Bezüge, wäre der Vorstand ebenfalls zu einer Gehaltskürzung bereit.

HB BERLIN. Der Vorstand der Deutschen Telekom bietet der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi einen Kompromiss an: Das Führungsgremium der Telekom wäre bereit, auf einen Teil seiner Gehälter zu verzichten – im Gegenzug müsse die Gewerkschaft den geplanten Einschnitten bei den Personalkosten zustimmen. Das berichtet das «Handelsblatt» in seiner Montagausgabe. Einen entsprechenden Beschluss habe der Vorstand auf einer Sitzung vor zwei Wochen gefasst.

Wie hoch allerdings der Gehaltsverzicht ausfallen könnte, macht die Telekom-Führung vom Ausgang der Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften abhängig. Sollte Verdi einer Kürzung der Mitarbeiter-Gehälter um zehn Prozent akzeptieren, sei der Vorstand aber zu einer Kürzung seiner Bezüge in gleicher Höhe bereit, berichtet das Blatt unter Berufung auf Telekom-Kreise.

Die Tarifparteien verhandeln derzeit über den Vorschlag der Telekom, rund 100.000 inländischen Mitarbeitern Arbeitszeit und Personalkosten um zehn Prozent zu senken. Die Telekom will ihre Kosten um einen dreistelligen Millionenbetrag kürzen. Dazu sollen die Mitarbeiter auf Teile ihres Gehaltes verzichten. Außerdem dringt die Telekom auf eine moderate Tarifrunde und auf eine niedrigere Ausbildungsquote.

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