Telekom ist mit Tarifabschluss zufrieden
Neuer Tarifvertrag bei T-System

Beim zur Deutschen Telekom gehörenden Informationstechnik-Dienstleister T-Systems ist rückwirkend zum 1. Juli ein neuer Tarifvertrag für die 26 000 Beschäftigten im Inland in Kraft getreten. Dadurch konnten rund 200 Kündigungen vermieden werden

HB FRANKFURAT. Mit dem Tarifabschluss seien 200 Kündigungen vermieden worden, indem für rund 3 000 Mitarbeiter die Wochenarbeitszeit um zwei bis vier Stunden für ein Jahr reduziert worden sei, teilte die Muttergesellschaft Deutsche Telekom am Dienstag mit. Ein befristeter Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen wie bei der Telekom sei aber nicht vereinbart worden.

Der Tarifvertrag hat den Angaben zufolge eine Laufzeit von 22 Monaten. Für den Zeitraum von Juli bis Dezember 2004 erhalten die Beschäftigten daraus eine Einmalzahlung von 290 Euro. In den anschließenden 16 Monaten sei eine leistungsbezogene Entgelterhöhung um insgesamt 2,7 Prozent der Gehaltssumme vereinbart worden, die nach den individuellen Leistungen der Beschäftigten ausgeschüttet werde. Die Wochenarbeitszeit bei T-Systems beträgt in der Regel 40 Stunden und kann in Abhängigkeit vom Lebensalter bis auf 35 Stunden reduziert werden.

Die Telekom äußerte sich mit dem Tarifabschluss bei T-Systems zufrieden, da die Vereinbarung im Volumen unter dem jüngsten Abschluss des größten Konkurrenten IBM liege. Bei der Muttergesellschaft war im März ein neuer Tarifabschluss mit 22 Monaten Laufzeit für rund 120 000 Beschäftigte vereinbart worden, wonach die Arbeitszeit um vier auf 34 Stunden abgesenkt wird. Bezahlt werden die Beschäftigten für 35,5 Stunden, so dass sich Einbußen bei den Gehältern von 6,6 Prozent ergeben. Bei der Mobilfunktochter T-Mobile laufen die Tarifverhandlungen noch.

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