Die T-Aktien legten zu Handelsbeginn leicht zu. "Die Aktien sind gesucht", erklärte ein Händler. "Alles lag etwas über den Erwartungen."
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Um den Konzern wettbewerbsfähiger zu machen, erwägt Deutsche-Telekom
-Chef
Rene Obermann weitere Kostensenkungen. Im laufenden Programm sollen bis 2010 Einsparungen von bis zu 4,7 Mrd. Euro erreicht werden. "Sollten sich weitere Potenziale ergeben, werden wir sie nutzen", kündigte Obermann am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz laut Redetext an.
Mehr als die Hälfte der 2007 um 2,3 Mrd. Euro eingesparten Kosten, erzielte die Telekom
im Breitband- und Festnetzgeschäft. 40 Prozent habe sie durch geringere Personalkosten gespart, erläuterte Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick.
Die Telekom
hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Beschäftigten bis zum Jahresende um 32 000 Mitarbeiter zu reduzieren - ohne betriebsbedingte Kündigungen. Insgesamt hätten im vergangenen Jahr 14 400 Mitarbeiter die Telekom
verlassen, über Vorruhestands-, Altersteilzeit- und Abfindungsprogramme, natürliche Fluktuation, Ruhestand und den Verkauf von Geschäftsbereichen. So trennte sich die Telekom
von Call-Centern, sagte Obermann.
Der Personalaufwand im Inland sei um acht Prozent auf 9,5 Mrd. Euro gesunken. Darin spiegelten sich auch schon erste Effekte der Auslagerung von rund 50 000 Service-Mitarbeitern in konzerneigene Gesellschaften wider.
Den Einsparungen stehen jedoch Investitionen etwa in den Vertrieb oder das Marketing sowie Zukäufe gegenüber. Ingesamt habe sich die Kostenbasis im Jahr 2007 um 1,2 Mrd. Euro erhöht, erläuterte Eick.

